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Zwei
Blumen für Is-sur-Tille
Is-sur-Tille
hat 1994 einen ersten Preis im regionalen Wettbewerb und einen im nationalen gewonnen,
wodurch es sich das Recht erwarb, das Schild blühende Städte und Gemeinden
mit einer Blume aufzustellen.
1999 hat
sich dann eine zweite Blume dazugesellt. Dadurch konnte Is dem sehr engen Kreis der 10
Kommunen mit zwei Blumen im Departement beitreten. Nur Dijon und Beaune haben in der
Côte-dOr vier Blumen; Quétigny, Talant, Roilly, Chenôve und Poiseul-la-Grange
haben drei.
Die
Anstrengungen einer Gemeinde
Die
Anstrengungen der Stadt Is-sur-Tille erstreckten sich dabei vor allem auf drei Punkte:
- Das Ersetzen von veraltetem oder verbrauchtem Werkzeug und Maschinen: damit konnten die
Kosten zur Instandhaltung gesenkt werden, da neues Material weniger Zeit und weniger
Ersatzteile verlangt. So musste die Straßenkehrmaschine durch eine neue (gebrauchte)
ersetzt werden, eine neue Mähmaschine, ein Traktor sowie eine Bodenfräse wurden
angeschafft. Ein Kleintransporter wurde wieder in Stand gesetzt und verschiedenes
Werkzeug, entsprechend den dringensten Bedürfnissen, angeschafft.
- Die Installierung von automatischen, unterirdischen Giesssprenklern in den angelegten
Beeten.
- Die Übergabe von bestimmten Arbeiten an private Unternehmen, wenn diese zu material-
oder zeitaufwendig sind, wie zum Beispiel das Zuschneiden oder auch Absägen von Bäumen,
die zu einer Gefahr für Passanten zu werden drohen.
Neuere
Arbeiten
Durch
ersparte Zeit und Kosten bei der Instandhaltung, konnte man sich mehr auf die Erstellung
neuer Blumenmassive konzentrieren. Die lange Liste der so von der Gemeinde bepflanzten
Projekte zeugt vom Erfolg der verfolgten Linie. Hierzu können wir folgende Realisierungen
zitieren:
- die Ausweitung des Schlossparks und die Gestaltung des Rathaus-Aufganges
- die Verbesserung von Hauptverkehrsachsen wie der Strasse nach Dijon und der Avenue
Carnot
- die Bepflanzung der Plätze, nachdem sie renoviert worden waren. So wurden der Platz
Docteur Grépin und der Platz Jean Durand mit Bäumen und Blumen versehen.
- die Bepflanzung der Kreisel
- die Kreation oder Verbesserung der öffentlichen Parkanlagen. Der Garten hinter dem
Rathaus wurde ganz neu durchdacht und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der
ehemalige Müllplatz für inerte Stoffe, 3.5 ht groß, wird zur Zeit rehabilitiert. Nach
den Erdarbeiten, Baumpflanzungen und der Gestaltung von Spazierwegen wird uns dieses
Fleckchen Erde in einigen Jahren um ein Stelldichein bitten.
- Zahlreiche Baumanpflanzungen, besonders im Bereich der Industriezone, des Schwimmbades
und der Rue Gambetta, mit Linden der Größe 40/45, die aus der Baumschule Lappen in
Deutschland stammen.
- Die Uferböschungen werden unter anderem durch einen selektiven Baumbeschnitt besser
gepflegt.
- Die Ausbesserung vieler kleiner Wege, von denen einige aus Unachtung fast komplett
verschwunden waren. Dazu wurden extra zwei Nachwuchs-Arbeitsplätze (emplois jeunes)
geschaffen, die sich unter Anleitung des Chefgärtners, Herrn Lavoignat, dieser Aufgabe
widmen.
- Der Rathaus-Garten enthält nur überwinternde Pflanzen.
- Die Neubaugebiete wurden mit Pflanzen und Bäumen bestückt.
- Ein neuer Weg wurde ausgewiesen, der den Spielplatz mit der Strasse nach Diénay
verbindet, wobei gleichzeitig der Zugang zum Brunnen Mirvelle (puits de
Mirvelle), aus welchem Is sein Trinkwasser entnimmt, erleichtert wird.
- Die Organisation eines Wettbewerbs blühende Häuser, der die Anwohner
direkt anspricht. Diese freundschaftliche Unternehmung ist die jährliche Gelegenheit
eines Treffens zwischen passionierten Hobbygärtnern. Dadurch sollen die Bürger ermutigt
werden, sich weiterhin um eine Verbesserung des Stadtbildes zu kümmern.
- Schließlich werden auch Privathäuser mit in die Wertung der offiziellen Jury bei
blühende Städte und Gemeinden einbezogen. |