Allgemeine
Beschreibung:
Der Wald um Is-sur-Tille ist kommunal seit Menschengedenken. Sich über eine Fläche von
373 Hektar erstreckend, variiert seine Höhenlage zwischen 290 und 410 Meter. Er besitzt
keinerlei Quellen oder Flussläufe. Die geologischen Schichten sind auf das weiße Jura
zurückzuführen. Das Klima ist von ozeanischem Typ, mit kontinentalem Einfluss. Die
jährliche Niederschlagsmenge liegt zwischen 750 und 850 mm. Die Verschneiung ist gering,
die Schneebedeckung dauert im Durchschnitt 25 bis 30 Tage im Jahr.Die wichtigsten Holzarten:
Die wichtigsten Gehölze sind die Eiche (75% der Waldfläche), die Buche (7%), andere
Laubbäume (15% - großblättrige Linde, Eberesche (bes. Elsbeerbaum und Mehlbeerbaum),
Esche, ...) sowie Nadelgehölz (3%).
Vorschläge für die Waldnutzung:
Die
Musterungskommission schlägt die Umwandlung in einen reinen Buchen-Hochwald guter
Qualität dort vor, wo der Boden tief ist und die Bepflanzung entsprechend gehaltvoll.
Dies ist auf einer Fläche von 47,75 ha der Fall. Der größte Teil des Waldes besitzt nur
eine geringe Erdtiefe mit dürftigerer Bewachsung aus kleinen Eichen und ist somit eher
geeignet für eine Bewirtung als Niederwald unter einem Hochwald (320 ha).
Waldausbeutung:
Baumkronen, Niederwald und kleiner Hochwald für den Holzschnitt werden zum Holzschlag als
Brennholz an die Gemeinde vergeben. Das Stammholz wird zum Vertrieb an das Nationale Amt
für Holzwirtschaft verkauft. Der Verkaufspreis lag 1999 zwischen etwa 60 pro
Kubikmeter Eiche von 50 Jahren oder mehr und bei 3 pro Kubikmeter für
Baumkronenholz. Es gibt in der Gemeinde etwa 20 Personen, die vom Holzrecht Gebrauch
machen. Diese Nachfrage für Brennholz ist zur Zeit beständig, könnte jedoch in den
kommenden Jahren drastisch sinken.
Besonderes Pflanzenvorkommen:
Im
Juli 1998 wurde eine allgemeine Bestandsaufnahme der besonders bemerkenswerten
Pflanzenarten vorgenommen, welche durch eine zusätzliche Bestandsaufnahme der zeitigeren
Pflanzen (Mai und Juni) vervollständigt werden muss. Sie bezeichnet schon 187 Arten,
unter denen sich folgende unter Naturschutz stehende befinden:
- Seseli peucedanoïdes
- Inula montana
- Coronilla coronata
- Coronilla emerus
Andere,
nicht unter Naturschutz stehende, aber selten vorkommende Arten, sind
- Viola mirabilis
- Iris foetidissima
- Aster amellus
- Cephalanthera damasonium
- Cephalanthera longifolia
- Platanthera chloranta
- Veronica spicata
- Ranunculus gramineus
- Trifolum alpestre
Waldbesucher :
Die Erhebung bezüglich der Tierarten ergibt keine nennenswerte Population. Es ist
lediglich festzustellen, dass der Bestand an Rehen sowie auch der an Hirschen seit 1989
stark zugenommen hat. Der Gemeindewald ist in zwei Jagdreviere aufgeteilt, die dem
Jagdvereine Diane de lYgnon für eine jährliche Summe von 2325
verpachtet werden. Der
Wald wird von der Öffentlichkeit gut besucht, besonders im Frühjahr und Sommer: vor
allem die ansässige Bevölkerung profitiert von den umliegenden Wäldern zum Wandern,
Mountainbike-Fahren, zum Beeren- und Pilze-Sammeln. Außerdem werden die Wege regelmäßig
von den Reitern des Reiterhofes Ferme des Mauritaines genutzt.
Quelle: Der Gemeindewald Is-sur-Tille,
Musterung des Waldes (1999), Nationales Amt für Forstwirtschaft, Regionaldirektion
Burgund, Division West-Dijon, Arbeitsgruppe Is-sur-Tille, Forstrevier Is-sur-Tille.

Steinpilz (Bolet Aemilii):
zum ersten Mal 1914 in der Region beschrieben, musste man bis zum 29/09/1998 und zum
02/10/1998 warten, um ihn an derselben Stelle wiederzufinden.
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